Du willst Aufmerksamkeit

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Kinder haben kein Problem damit Aufmerksamkeit zu verlangen und ihr schamloses Verlangen danach bloßzustellen. Hat sich unser Appetit verändert oder haben wir nur gelernt, es besser zu verbergen?

Aufmerksamkeit ist eine heiße Ware und uns wird beigebracht, so zu tun, als würden wir sie nicht wollen. Uns wird gesagt, dass Reife bedeutet, damit zufrieden zu sein, im Schatten zu leben.

Aber da ist ein Problem…

Wir wollen, dass Leute uns bemerken.

Wir wollen gesehen werden.

Wir wollen erkannt und anerkannt werden.

Wir wollen gefeiert werden.

Uns ist es nicht erlaubt, zuzugeben, dass wir diese Dinge wollen?

Nun ja, ich wiederspreche.

Auf meiner Reise, habe ich festgestellt, dass mein Wunsch nach Aufmerksamkeit sich nicht verstärkt hat, seitdem ich es kriege, sondern es ist gereift. Ich habe mich davon erholt, beschämt oder verlegen zu sein, ein tiefes Verlangen für das Scheinwerferlicht zu haben. Während meines Lebens habe ich reichlich Aufmerksamkeit erhalten. Dadurch auf Bühnen auf der ganzen Welt zu sprechen, und hunderte von Abonnenten auf den sozialen Netzwerken zu haben, die auf meine täglichen Aktivitäten reagieren, bin ich dankbar, erkannt zu haben, dass ich nie wirklich nach Aufmerksamkeit verlangt habe; ich habe nach dem Licht verlangt. Ich habe danach verlangt, gekannt und verstanden zu sein, in beidem, in intimen Beziehungen und in der Welt, in der ich lebe. Ich wollte nicht für meine eigene Herrlichkeit bemerkt werden. Ich wollte als einen rechtmäßigen Mitwirkenden im Gespräch anerkannt werden. Sobald dieses Bedürfnis bestätigt war, war es erstaunlich, wie wenig ich mich darüber gekümmert habe, ob Leute mich sehen oder nicht. Die Ironie dieser Reise ist, dass je weniger wir gesehen werden müssen, desto mehr werden wir gesehen.            

Jeder will gesehen werden, bis egal zu welchem Grad hin. Reife ist nicht, dieses Bedürfnis zu verkleiden, sondern es zuzugeben und uns zu erlauben, in diesem Bereich gesehen zu werden. Wir lassen zu, dass das Licht uns berührt und wie wir uns an die Wärme und den Applaus gewöhnen, entdecken wir in uns selbst, das Bedürfnis das Licht auszudehnen und unsere Brüder damit zu wärmen.

Es gibt einen Zusammenprall, der entsteht, wenn wir es akzeptieren, gesehen zu werden. Es ist das Aufgeben der Illusion, dass wir Kontrolle darüber haben, wie wir wahrgenommen werden. Die Wahrheit ist, dass wir nicht so sehr in Kontrolle über die Wahrnehmung anderer über uns sind, wie wir gerne denken würden. Wir ruhen bloß gemütlich in der Täuschung, dass sie uns nicht sehen können, wenn wir uns verstecken. Gesehen zu werden ist nicht so sehr ein natürlicher Zustand, wie es ein geistlicher ist. Es ist ein innerer Kampf, uns für wer wir sind zu akzeptieren, Herrlichkeit und Fehler zugleich - ohne Rücksicht, ob andere Leute unserem Beispiel folgen oder nicht.

Wenn wir das Licht begrüßen, widersetzen wir uns der Lüge, dass sich verstecken akzeptable ist. Wir decken die Plackerei der Feigheit in der Dunkelheit auf. Wir werden zum Angriffsobjekt von denjenigen, die sich noch verstecken, während wir gleichzeitig das Leuchtfeuer der Hoffnung für die werden, die rauskommen wollen.

Gott hat keine Menschen erschaffen, um sie zu verstecken, sondern, dass sie gezeigt werden. Reife sieht so aus, dass man das Licht begrüßt, egal welche Plattform man hat, und ganz gleichgültig, wer zuschaut, groß da steht. Es ist an der Zeit zu wachsen und es ist an der Zeit, gesehen zu werden. Es ist an der Zeit zuzugeben, dass du es willst und es ist ok, dass du danach verlangst, dass deine Merkmale und Leistungen anerkannt werden. Schieß los, gib es zu! Du wurdest aus Liebe geboren, es ist nur natürlich, dass du dich, für wen du bist und was du tust, feiern solltest. Das ist zweifelslos, was Liebe macht.

(übersetzt von Vera Danzeisen)

Liebe Nicht-Christen…

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Ich muss ein Geständnis im Namen des Christentums und der Kirche machen.

Wir schulden Euch eine Entschuldigung.

Wir entscheiden nicht über die Bestandteile von Errettung. Wir sind nicht die Torwärter des Himmels. Es liegt nicht an uns, wer mit Gott im Reinen steht und wer nicht.

Versteh mich nicht falsch, wir würden das sehr gerne sein. Ich glaube, wir würden es selber lieber glauben, als dass wir wollen, dass Du es glaubst.

Doch die Wahrheit ist… wir haben über nichts davon Kontrolle.

In unserem Versuch Dinge, die außerhalb unserer Macht stehen, zu kontrollieren, haben wir die Kontrolle über uns selbst verloren.

Wir wählten versehentlich Religion über Liebe. Wir wählten Regeln über Beziehung. Wir haben Dich von unserem Nachbarn, einer Person, mit der wir diese Welt teilen, zu unserem Feind gemacht. Jemanden, den wir bekämpfen oder überkommen müssen.

Versteh mich nicht falsch, ich sage nicht, dass andere Wege zu Leben und Freiheit führen. Das tun sie nicht. Es gibt nur einen Weg für jeden von uns, um Zugang zu Freiheit und Leben zu haben und um ohne Scham oder Schuld oder Angst zu leben. Viele von uns sind sich nicht mal sicher, dass das möglich ist. Aber manche von uns wissen, dass es ist. Und der einzige Weg dahin, ist durch Jesus.

Diejenigen von Euch, die mit unseren Regeln und Methoden übereingestimmt haben, wir wollten Euch Aufnahme in unseren Club garantieren.  Also haben wir Gebet zu einem Wahlrecht gemacht und eine Gebührenkabine auf dem Weg zur Freiheit erschaffen. Wenn Du „diese Worte“ betest, dann bist du dabei, dann hast du bestanden. Wir wollten Dir das so gerne anbieten können!

Diejenigen von Euch, die nicht mit unseren Regeln und Methoden übereinstimmen, wir wollten Euch draußen lassen. Wir wollten Euch bestrafen und Euch dafür bezahlen lassen, dass ihr unseren Aberglaube und unsere Unsicherheiten aufgedeckt habt. Wir wissen, dass wir besser als ihr sein sollen, also hat dieser innere Konflikt bestätigt, dass es schwierig ist, mit ihm umzugehen. Manche von euch sind wild und unberechenbar. Wir vertrauen Dingen nicht, über die wir keine Kontrolle haben, somit mussten wir einen Weg finden, uns von Eurer Wildnis zu beschützen.

Aber wir haben eigentlich ein größeres Problem als Euch. Unser größtes Problem ist Jesus. Er ist unser Herr und Retter, aber er ist auch die wildeste Karte in unserer ganzen Tätigkeit.

Die Wahrheit ist… wir haben keine Kontrolle über Jesus.

Er ist nervtötend und gnädig. Er ist großzügig und mitfühlend. Er bricht die Regeln ständig, was der Ordnung halber, verwirrend ist. Wir haben ganz schön komische Dinge erfunden, um Seine  Unvorhersehbarkeit zu erklären. Ich kann das aber nicht weiterhin so machen, wir müssen sauber werden.

Daher… es tut mir Leid.

Es tut mir Leid, dass wir dir das Gefühl gegeben haben, dass Du weniger als wir bist. Es tut mir Leid, dass wir Dir das Gefühl gegeben haben, dass du nicht dazugehörst, so, als wärst Du nicht gut genug, als wärst Du nicht aufgeklärt genug oder rein genug. Die Wahrheit ist, das geht uns nichts an. In der Annahme, den Sitz des Richters über Dich zu haben, haben wir uns selbst verdammt und unsere Wahrnehmung von der Wahrheit verdreht.

Ich würde gerne vorschlagen, dass wir von neuem anfangen. Können wir die Jahrhunderte und Generationen der Uneinigkeit und Verdammung vergessen? Kannst Du uns für unsere Arroganz und unsere Manipulation vergeben? Kannst Du uns dafür verzeihen, dass wir so falsch lagen und es so nachdrücklich betont haben?

Die Wahrheit ist, wir wollen Dich tatsächlich lieben. Nicht die gefälschte, religiöse Liebe, die dir verkauft wurde, ich meine diese bedingungslose, selbstlose Liebe, die von Jesus kommt. Er ist der einzige, der dich so lieben kann, und wir würden uns gerne demütigen, dass Er uns zeigen kann, was es heißt, so niedrig für Dich zu gehen.

Ich erwarte nicht von Dir, dass Du es sofort vergisst. Aber für was es Wert ist, wir würden gerne wieder aufbauen. Wir würden gerne Deine Hand halten, wenn wir in unsere Zukunft laufen, uns um Dich zu kümmern und Dir zu dienen, auch wenn das bedeutet, dass wir unsere Sicherheit und Kontrolle verlieren.

Die Wahrheit ist, dass Du schön bist. Es tut uns so leid, dass wir dich anders behandelt haben und wir würden es gerne wiedergutmachen.

Alles Liebe,

Die Christen

PS Danke, dass Du das Gift der Religion abgelehnt hast, das war wirklich cool von dir.

(übersetzt von Vera Danzeisen)

„Ja“ zur Intimität sagen

Hallo, mein Name ist Laurel Hastings. Ich wirke in der administrativen Rolle in Mikes Team dieses Jahr. In den ersten drei Wochen, in denen ich Teil des dritten Schuljahres war, habe ich festgestellt, dass Mike jedes Gespräch in eine Gelegenheit umwandelt, um tiefer zu gehen, Verwundbarkeit nachzugehen, Dinge über Sich zu entdecken, von denen man nicht wusste, dass sie da waren. Ich werde mit Euch eine dieser Erlebnisse teilen.

Letzte Woche waren drei Leute von unserem Team bei einem Skype Gespräch dabei, das Mike mit einer Gruppe von der Gemeinde „Expressions 58“ hatte, und haben zugehört. Nachdem das Gespräch zu Ende war, fragte Mike uns, ob wir irgendwelche Fragen hätten. Die Diskussion, die darauf folgte, war eine dieser starken, göttlichen Erfahrungen.

Während unseres Gesprächs sind wir auf das Thema der Geisterunterscheidung/ Unterscheidung der Geister gestoßen. Die Fähigkeit zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Am Tag zuvor gab es einen Moment, wo Mike das Gefühl hatte, dass eine Person aus unserem Team sehr traurig war, obwohl sie es äußerlich nicht zeigte. Traurigkeit ist kein Geist, sondern ein Gefühl, weder gut noch böse. Mike konnte erkennen, was sie fühlte, weil das Gefühl von einer Übereinstimmung mit einem Geist kam. In diesem Fall war es der Geist der Isolierung. Isolierung sagte ihr, dass sie allein ist und distanziert von den Leuten hier. Sie entschied sich dazu, dieser Stimme zuzuhören und dabei die Stimme der Wahrheit auszuschließen. Sie fühlte sich alleine, weil sie glaubte, dass niemand hier sie wirklich kenne, oder kennen könnte. Da waren so viele Entschuldigungen, warum wir sie nicht richtig kennen konnten; wir hatten noch nicht genug Zeit mit ihr verbracht, sie hat noch nicht ihre ganze Geschichte erzählt usw. Während Mike mit ihr sprach, sagte er eine Sache, die mich mehr traf als alles andere, was er sagte.

Liebe stellt keine Anforderungen an Intimität.

Was!? Ich konnte die Wahrheit dieser Aussage spüren. Und ich stellte fest, dass ich mein Leben lang im Gegenteil von dem gelebt habe. Um mein ganzes Sein mit Leuten zu teilen, mussten sie sich das verdienen, beweisen, dass sie vertrauenswürdig und sicher sind. „Ich werde mich nur verwundbar machen, wenn du mich überzeugen kannst, dass ich nicht verletzt werde.“ Aber in Realität ist das überhaupt nicht Verwundbarkeit. Verwundbarkeit ist nicht möglich, wenn kein Risiko dabei ist. Und es ist auch nicht meine Aufgabe, mich zu beschützen. Wenn ich das versuche, schließe ich mich mit Angst und Isolierung zusammen. Dieses verzweifelte Bedürfnis mich zu beschützen, zeigt einen Mangel an Vertrauen in Gott, dass Er sich um mich kümmern kann. Wenn all das wahr ist, dann heißt das, dass ich jede Person kennen kann und mich jede Person kennen kann. Das ist komplett anders von dem, wie ich mein ganzes Leben lang gedacht habe. Aber es ist so richtig. Jemanden zu kennen, bedeutet nicht nur seine Geschichte zu kennen oder genug Zeit mit ihm verbracht zu haben, sodass Du seine Persönlichkeit, was er mag und nicht mag usw., kennst. Es geht nur darum zu wissen, wer er/sie ist. Darum, die Wahrheit, die Gott über die Person sagt, zu kennen.

Ich habe gesehen, wie sich das in unserem Team schon abgespielt hat. Wir sind erst seit drei Wochen zusammen, aber wir sind jetzt schon zu solch einer tiefen Ebene in unserer Beziehung gelangt. Jeder von uns ist in dieses Jahr, mit der Entscheidung „Ja“ zueinander zu sagen, gegangen. Zu unangenehmer und furchterregender Verwundbarkeit/Verletzlichkeit „Ja“ zu sagen. Wir haben uns auf das hier mit dem Bewusstsein eingelassen, dass uns hier eine Form der Gemeinschaft und Intimität mit Leuten zur Verfügung steht, die tiefer und kraftvoller ist, als alles andere, das wir je erfahren haben. Und das war etwas, nachdem wir alle hungrig waren. Wir haben es für etwas Besseres riskiert, verletzt und abgelehnt zu werden, sowie, dass Leute weniger von uns denken werden. Jedes Mal, wenn wir zusammen sind, haben wir die Entscheidung, Angst und Isolation zuzuhören, uns zurückzuziehen und zu verstecken oder wir können uns dazu entscheiden, der Stimme der Liebe zu folgen und in Intimität und Verbindung zu treten, um ins Licht zu kommen und sich ganz kennen zu lassen. Es gab schon so viele Momente, wo einer von uns diese Entscheidung getroffen hat und dann unsere ganze Liebe und Anerkennung erfahren hat. Du hast noch nie ganz Liebe erfahren, bis du es inmitten deiner Schwierigkeiten/ Unordnung erfahren hast. Und Du wirst nie erfahren, was für eine wundervolle, lebensverändernde Sache das ist, bis Du andere dein echtes, authentisches, unordentliches, schönes Ich sehen lässt.

- Laurel Hastings (übersetzt von Vera Danzeisen)

Geld im Kopf

Hallo Leser! Ich heiße Joshua Griggs. Ich bin der Leiter des sozialen Netzwerks in Mikes tollem Team. Eine der schönen Sachen mit Mike zusammen zu arbeiten, ist, dass er nie ein Gespräch vorbeiziehen lässt, ohne Dein echtes Ich herauszubringen. In nur einem Monat hat Mike mein Leben zum Guten verändert und für immer.

Tag für Tag werden wir mit neuen Wahrheiten herausgefordert, die uns nie beigebracht wurden (als Gruppe, oder wir haben das Gegenteil geglaubt.) Jeden Tag, wenn wir zusammen sind, hat jemand von uns einen schönen Zusammenbruch in Wahrheit.  Lügen und negative geistliche Übereistimmungen werden gebrochen, die schon eine Weile da waren.  Gestern war mein Tag.

Mike hat mit uns über Finanzen gesprochen und wie es tatsächlich aussieht, wohlhabend zu sein. Nicht nur reich, sondern wohlhabend. Mike sagte etwas, dass mein gesamtes Innere in eine Angriffshaltung brachte. Er sagte: „Dein Bankkonto ist eine Wiederspiegelung von dem, was du glaubst. NICHT welchen Job du hast oder wie hart du arbeitest.“ Ich wuchs auf, zu glauben, dass wenn ich hart arbeite, würde ich bessere Jobs bekommen und mehr Geld verdienen. Ich habe dies aber nie als ein Resultat meiner schweren Arbeite passieren sehen. Als er das sagte, etwas in mir sprach: „ Widerspreche, kontere! Er hat Unrecht.“ Nachdem ich diese Wahrheit für länger als 30 Minuten bekämpft habe, atmete ich endlich auf. Mike sagte etwas, dass mein Leben veränderte und mir half, es in Erwägung zu ziehen. Er erwähnte zwei Dinge. Das erste war: „Ich kann dir nur die Tür zeigen, Neo…“ (ein Zitat vom ersten Matrix Film). Es bedeutet, dass dir eine Möglichkeit nur gezeigt werden kann; du musst derjenige sein, der sie ergreift, ich kann das nicht für dich machen. Das zweite war eine Geschichte. Die Geschichte handelte davon, wie er durch das Gleiche ging, aber er hat seinen Geist zu einer anderen Quelle geöffnet: der Wahrheit. Er hat es in Erwägung gezogen.

Als ich da saß wusste ich, dass sich etwas in mir ändern musste. Ich musste mich ändern. Ich musste „Ich kann dir nur die Tür zeigen, Neo…“ in Erwägung ziehen. Manchmal ist alles was wir wirklich brauchen eine Richtung, in die wir gehen können. Mike hat mir die Tür gezeigt. Mike sagte: „Hier ist Wahrheit. Wie weit wirst du gehen?“ Somit bin ich über die Türschwelle getreten. Ich dachte: „Was, wenn das wahr ist?“ Alles in mir hörte auf durchzudrehen, weil ich endlich mit dem Geist abbrach, der mein Leben, seitdem ich ein Kind war, ruinierte. Ich bin noch nicht komplett draußen, aber ich entscheide mich dazu, durch die Tür zu laufen. Ich glaube daran, dass ich den Rest meines Lebens nie mehr für Geld arbeiten werde.

- Joshua Griggs (übersetzt von Vera Danzeisen)

Ich bin nicht komisch!

Hi Mein Name ist Marcus Yau und ich bin auch in Mikes Team dieses Jahr als Projektmanager. Ich freue mich eine Erfahrung mit der Gabe der Geisterunterscheidung und der nachfolgenden Freiheit mit euch allen zu teilen.

Ein bisschen über mich: Ich habe mich nie als ein „Fühler“ bezeichnet oder hatte nie eine Ahnung wie die Gabe der Geisterunterschidung aussieht. Ich wusste jedoch, dass ich schon immer meiner Umgebung und Leuten um mich herum sehr bewusst war. Um genauer zu sein, deren Körpersprache/ Zwischentöne wie Körperhaltung, wie sie nießen, ich bemerke wenn Leute mit sich selber reden, unterschiedliche Arten von Lachen, solche Dinge.

Ich bin seit ca. 6 Monaten mit Mike unterwegs. Ich war Teil seiner „Discerning Sprits Class“ (Klasse der Geisterunterscheidung) bei BSSM (Bethel School of Supernatural Ministry) und bin mit ihm auch auf einen Missionseinsatz im April gegangen. In meiner Zeit mit ihm tauchte dieser Satz immer wieder von Leuten auf, die seinen Unterricht/ seine Klasse belegt haben „Du beschreibt mein ganzes Leben!“ Ich lachte immer in mich hinein, wenn ich das hörte, weil es so gewöhnlich wurde, das zu hören und weil ich selber noch nie so etwas gefühlt habe, dass so kraftvoll war, um diese Aussage zu verwenden.

Mike und ein paar von unserem Team haben nach einer Zeit, wo er unterrichtete mit ihm über das Gelehrte gesprochen und einer unserer Studenten im Team hat ihre Gedanken mit uns geteilt. Mike versuchte, durch eine negative Übereinstimmung, die sie getroffen hatte, durchzubrechen. Er hat mich schließlich gefragt, was meine Gedanken über sie sind und was meine Erfahrungen waren, die ich mit ihr hatte. Hier hatte ich einer meiner größten Offenbarungen meines Lebens.

Ich habe meine Beobachtungen mit ihrer Interaktion mit unserem Team geteilt und mich darauf fokussiert, wie sie lacht. Ungern habe ich weiter darüber geredet, dass da zwei unterschiedliche Lachen sind, die sie hatte. Eines war mit Leben erfüllt, voller Energie und echtem Humor, das den Raum erhellt und das andere Lachen beschrieb ich als kümmerlich, schwach und vorgetäuscht. Ich wollte ein authentisches Lachen von ihr, was bedeutet nicht zu lachen, wenn sie etwas nicht lustig fand, aber auch ihr echtes Lachen rauszulassen, da es so viel wundervolle Energie in den Raum bringt.

Mike hat die Person gefragt, was sie darüber denkt, was ich über ihr Lachen beschrieben habe. Sie bestätigte „Manchmal lache ich auch wenn ich den Witz nicht kapiere oder wenn ich es nicht witzig finde...“ Meine Eltern kommen aus China und wenn Du etwas über die chinesische Kultur weißt, dann das ich erzogen wurde höflich, respektvoll und achtsam zu anderen zu sein. Es war fast unerträglich für mich meinen Einblick über das Lachen einer meiner Freunde zu teilen, weil ich dachte ich verletze Höflichkeit und Respekt durch das, was ich sage. Währenddessen nahm sie auf, was ich sagte und antwortete schließlich durch die Bestätigung meiner Gedanken, die ich über ihr Lachen hatte. Meine Beobachtung ihres Lachens und den Einblick den ich über sie hatte, war legitim. Was ich gespürt habe war echt! Obwohl ich mich unwohl fühlte, habe ich erkannt, dass es Leuten Freiheit bringen kann, was ich bemerke, um für sie ins Licht zu treten und sie selbst zu sein.

Zu allem Unglück, ein andere Freundin meldete sich zu Wort und bestätigte, dass ich auch sie auf Gesichtsausdrücke bei sich hingewiesen habe, jedoch war ihr nicht bewusst, was sie machte oder dass sie etwas bekanntmachte/freisetzte, das ich spürte. „Ich bin total komisch und gruselig, da ich diese Dinge bemerke, richtig?“ gestand ich mir. Stattdessen die Rückmeldung war, dass ich beiden geholfen habe sich zu erholen und sich zu entscheiden im Moment selber präsent zu sein anstatt sich davon wegzubewegen.

Mike unterbrach mich und sagte etwas, das mich überraschte, wie ich diese kleinen Dinge bemerke. „Was du beobachtest, die Tatsache das du über diese kleinen Dinge Bescheid weißt, ist mit etwas größerem verbunden. Nicht jeder weiß diese Dinge. Es ist deine Gabe, das die Bedeutungen als scharfsinnige Daten interpretiert, um sie in Betracht zu ziehen.“

Ich spürte wie Gott mehrere Erinnerungen aufbrachte, von Zeiten wo ich etwas Interessantes bei Leuten bemerkte, z.B. wie sie sich bewegten oder hörte etwas klar und deutlich, wenn jemand etwas zu sich flüsterte. Um ehrlich zu sein, dies waren nur „komische“ Momente für mich, weil ich immer feststellte, wie ich Dinge an Leuten bemerkte, die nicht unbedingt öffentlich sein sollten. Dann platze die Bombe. Ach du meine Güte! Diese Sache ist die Gabe der Geistesunterscheidung.

Ich konnte nicht anders als laut loszulachen während ich meine Erfahrung mit der Gruppe teilte, weil mir Bewusst wurde, dass ich gerade meinen „Du beschreibt mein ganzes Leben!“ Moment vor allen hatte. ICH BIN DIESE PERSON! Es ist so witzig, dass etwas, wovon ich mich so distanziert fühlte, meine Erfahrung war, nur in einem anderen Ausdruck. Da war so viel Freiheit für mich in diesem Moment.

Zu erkennen, dass die Gabe der Geistesunterscheidung aktiv und lebendig in meinem Leben ist, hat meine Interaktion mit Menschen und Gott zum Besseren verändert. Ich habe eine Verantwortung, meine Gabe zum Wohl anderer zu nutzen und, um ein Verwalter der Informationen zu sein, die ich wegen meiner Gabe bekomme, um Menschen näher zu der Sicht zu bringen, wie Gott sie sieht.

Ich hoffe Ihr habt alle meinen Schnappschuss meines Durchbruchs und die Offenbarung einer übernatürlichen Gabe in Aktion genossen.

- Marcus Yau (übersetzt von Vera Danzeisen)

Sich der Geister bewusst werden

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Hi! Mein Name ist Vera. Ich absolviere dieses Jahr ein Praktikum bei Mike Maeshiro. Ich freue mich sehr ein Teil in seiner Welt zu sein und meine Einblicke aus erster Hand weiterzugeben. Mike und ich werden dieses Jahr zusammen arbeiten, um weitere Inhalte in schriftlicher Form herauszubringen. Ich freue mich sehr auf die Projekte, die wir gemeinsam angehen werden.

Um Dir eine Idee zu geben, wie ich in Mikes Welt mit einbezogen wurde, habe ich eine lustige Geschichte zu erzählen. Nun ja, mittlerweile ist es lustig, aber zu der Zeit… naja Du wirst sehen.

Als ich die „Bethel School of Supernatural Ministry“ (Schule des übernatürlichen Dienstes) in Redding im zweiten Schuljahr besucht habe, sah ich die Klasse „Geisterunterscheidung“ mit Mike Maeshiro auf der Liste.

Ich dachte mir „Ja, das ist für mich! Ich bin ein Fühler.“

In der ersten Stunde hat Mike darüber gesprochen, was ein Geist ist und wie sie vorgehen. Er beschrieb in einer Situation, wie es aussieht, wenn ein Geist versucht, dass Du mit ihm übereinstimmst. Ich saß da mit offenem Mund. Auf einmal hat mein Leben Sinn gemacht. Auf einmal habe ich mich so viel besser verstanden. Ich konnte das, was Mike gesagt hat, mit mir selber in Verbindungen bringen, da ich die genau gleichen Sachen erlebt habe, die er beschrieb. In dem Moment hat „Geisterunterscheidung“ so viel mehr Sinn gemacht.

Einen Tag vor der Klasse habe ich einen Film mit Freunden geguckt. Ich habe eine Szene im Film nicht verstanden. Ich war verwirrt und habe eine meiner Freudinnen gefragt, was gerade passiert ist. Es war keine komplizierte Szene und leicht zu verstehen. Als ich realisierte, was ich nicht verstanden habe, fing ich an mich schlecht zu fühlen. Ich habe mich ehrlich gesagt dumm gefühlt. Ich dachte „Wie konnte ich das nicht verstehen?“ und „Warum sind da so viele andere Filme, in denen ich nicht verstanden habe, was passiert ist?“ Etwas muss nicht mit mir stimmen. Filme sind nicht dafür gemacht, schwer verständlich zu sein, sie sind für jedes Publikum gemacht. Es kann nicht an den Filmen liegen – also MUSS es an mir liegen!

Mike erklärte, dass Geister Zugang zu unserer Erinnerung haben, wenn wir mit ihnen übereinstimmen. In dem Moment wusste ich, was los war!

Ich habe ZUERST geglaubt, dass ich dumm bin, weil ich etwas nicht verstanden habe, DANN habe ich mich an all die anderen Momente erinnert, in denen ich etwas in Filmen nicht verstanden habe.

Ich konnte unterscheiden zwischen dem, was ich immer dachte, was ich selber war und dem, was ein Geist war, das in mein Leben eindringen wollte. Mir wurde bewusst, dass ich schon davor Geister unterschieden habe, aber ich wusste nicht, dass ich es gemacht habe.

Mike hatte viele Antworten und es schien so, als hätte er es alles beisammen. Ich war erstaunt über sein Wissen und seine Begabung. Hier wird es jetzt komisch. Mike war sehr selbstbewusst und maßgeblich in dem, wie er lehrte. Es war faszinierend und inspirierend.

Auf einmal schien Mike sehr selbstsicher – vielleicht ein bisschen zu selbstsicher.

„Wer glaubt er, wer er ist? Er ist doch nur ein Mensch. Er darf nicht so selbst überzeugt sein.“

„Leute denken oft, dass ich voll mit mir selber bin.“, sagte Mike.

Genau dann, bemerkte ich, dass ich das Gleiche gedacht habe. „Wie kann er so davon überzeugt sein, was er unterrichtet und wie um alles in der Welt ist er so selbstbewusst.“ Ich stellte fest, wie ich nach Fehlern in Mike suchte. Ich habe mich von Mikes Reife angegriffen gefühlt.

Ich wusste, dass das nicht richtig war, aber es ließ meinen Schmerz verschwinden. In dem Moment bemerkte ich, was ich tat. Ich habe mich dafür entschieden, Mike herabzusetzen, um mich besser zu fühlen. Das war eine Übereinstimmung mit einem Geist. Als ich zu dem Bewusstsein kam, habe ich mich dazu entschieden, nicht zu übereinstimmen. Ich sagte zu mir selber „Nein, ich lasse es weh tun.“ Ich habe Wahrheit gewählt und nicht Leugnung.

Ich bin mir einer anderen Realität in dieser Klasse bewusst geworden. Mein Leben hat sich für immer verändert. Nicht, weil ich etwas gelernt habe, was ich noch nie zuvor gehört habe, sondern, weil ich lernte, in einer Sprache zu kommunizieren, die ich schon immer gesprochen habe.

Ich habe eine Leidenschaft dafür, anderen Leuten zu helfen, sich der Realität bewusst zu werden, was wirklich in ihnen und um sie herum abgeht. Ich fühle mich sehr geehrt in Mikes Team zu sein. Die Arbeit, die er tut, ist wertvoll und notwendig für Leute. Es gibt so viel für uns zu lernen und ich freue mich, mittendrin zu sein!

- Vera Danzeisen